Wind im Gras

Wind im Gras

Ich bin nicht anders als der Wind
Auf mich kannst du nicht bauen
Ich bleibe ewig Flüchtlingskind

mit breiten Augenbrauen.

Mein Leben ist nur ein Moment
Verwöhnt mit deinen Küssen
Mein Herz jedoch das rennt und rennt als müsst es fliehen müssen.

Die alte Ungeduld pulst schwer
Durch meine Eingeweide.
Ich komme wohl von sehr weit her
Da ich nie bei dir bleibe

Ich schlag entzwei im blinden Zorn
Was kostbar mir gegeben
Beginne immerzu von vorn
Zu suchen und zu leben

Ich bin nicht anders als der Wind
Ich treib mich selbst ins ferne
Ein undankbares, wildes Kind.
Die Augen voller Sterne.

In meinem Blut schwärt irgendwas
Daß ich nicht zu mir halte.
Ich bin der Wind, du bist das Gras.
Ich bin der Wind, der kalte.

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